Blick in die Geschichte

16.  Jahrhundert
Fast die gesamte Bevölkerung von Radkersburg und Umgebung war evangelisch. Karl von Herberstorff, ein großer Förderer des Protestantismus, ließ auf seinem Besitz, dem „PRENTL„, ein evangelisches Zentrum mit einer Kirche samt Pfarrhaus, einer Schule und einem Friedhof errichten.
Im Jahr 1600 wurden im Zuge der Gegenreformation die evangelische Kirche gesprengt und reformatorische Bücher verbrannt und somit dem evangelischen Gemeindeleben ein Ende gemacht. In Straden, Klöch und Halbenrain konnte sich der Geheimprotestantismus dennoch bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts halten.
19.  Jahrhundert
Gegen Ende des Jahrhunderts wurden von Marburg/Maribor aus wieder evangelische Gottesdienste gehalten.
1898: Gründung der evangelischen Predigtstation in Radkersburg.
20.  Jahrhundert
1906: Radkersburg wird zur selbständigen Pfarrgemeinde erhoben.
1909: Radkersburg wird aus dem Triester Seniorat in das steirische Seniorat eingegliedert.
Bis 1920: Nutzung eines Betsaals am Untergries in der Vorstadt auf der anderen Murseite im heutigen Gornja Radgona, der nach der Grenzziehung nach dem Ersten Weltkrieg  verloren ging (gemeinsam mit dem damaligen Friedhof).
Als Notlösung wurde bis 1930 ein Raum im Radkersburger Rathaus als Gottesdiensttätte benutzt.
1921: Entstehung des evangelischen Friedhofs außerhalb der Stadt (Zeltinger Straße).
Evangelischer Friedhof Bad Radkersburg (Herbst 2017)
30. 6. 1930: Grundsteinlegung für die Kirche
(in der Amtszeit von Pfarrer Heinrich Goschenhofer, der von 1907 bis 1954 der erste Pfarrer der Pfarrgemeinde war).
27. 9. 1931: Einweihung der Christuskirche: Den Entwurf für die Kirche lieferte der Wiener Architekt Klemens M. Kattner.
Bauplan der Kirche: Grundriss
1950: Das Haus in der Langgasse 49 wird als Pfarrhaus erworben.
Pfarrhaus in der Langgasse 49 (heute Kanzlei und  Gemeindesaal)
Anfang der 1960iger Jahre: Entstehung des Kruzifixes an der Apsiswand hinter dem Altar von Bildhauer Erich Unterweger.
21. Jahrhundert

2017: Grundlegende Renovierung der Christuskirche im Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“.

Innenansicht der Kirche nach der Renovierung